Ärztehaus Marburg - Icon      Zentrum für seelische Gesundheit - Simone Niemand - Angebot

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Die Neugier steht immer an erster Stelle ei­ne­s Pro­bl­ems

das gelöst werden will...­­­

Galileo Galilei­­­

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­­­Ablauf einer Verhaltenst­herapie­

­­­Mit Neugier und Offenheit begegne ich den Menschen, die in meine Praxis kommen. Jeder Lebensweg, jede dabei gemachte Erfahrung sind einzigartig. In der Therapie lade ich Sie dazu ein, gemeinsam zu erforschen, wie diese Erfahrungen - in den Worten der Verhaltenstherapie: "das bis dahin Erlernte" - Ihr jetziges Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen. Ein wich­tiger Grundsatz dabei ist, dass alles was erlernt wurde auch wieder verlernt werden kann und bis ins hohe Alter auch immer neue Dinge gelernt werden können.


­Konkret werden wir im Rahmen der Therapie die ersten ca. vier "probatorischen" Sitzungen dazu nutzen, einerseits ein gegenseitiges Kennenlernen zu ermöglichen und andererseits Ihr Anliegen bzw. Problem genau zu verstehen und ein Störungsmodell zu entwickeln. Am Ende dieser probatorischen Phase steht die Entscheidung, ob eine Zusammenarbeit von beiden Seiten gut vorstellbar ist und damit ein Antrag auf Psychotherapie bei der Krankenkasse von mir gestellt werden soll.


Die eigentliche Therapie umfasst dann bei einer Kurzzeittherapie 12-24 oder bei einer Langzeittherapie 60 Behandlungsstunden à 50 Minuten. In der Regel handelt es sich um regelmäßige wöchentliche Termine über den Zeitraum von ca. einem Jahr hinweg.


Im Verlauf der Therapie leite ich Sie darin an, die zuvor von Ihnen formulierten Ziele aktiv zu erreichen. Im Rahmen der kognitiven Verhaltenstherapie können so die systematische Beobachtung des eigenen Denkens und Handelns und eine schrittweise Veränderung dieser einen Schwerpunkt der Behandlung bilden. Wichtiger Wegweiser ist dabei aber auch immer die eigene Gefühlswelt, die Sie entlang Ihrer Bedürfnisse zu Ihren Zielen leiten kann, während ich Sie auf diesem Weg unterstütze und begleite.


Ziel der Therapie ist es, dass Sie langfristig zu Ihrem eigenen Therapeuten werden. Sie sollen mit einem gut bepackten Koffer voller Problemlösestrategien und auch einigen Erkenntnissen Ihren Alltag wieder besser und problemfreier bewältigen können.

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Man kann einen Menschen nichts lehren

man kann ihm nur helfen, sich selbst zu ­entdecken...­­­

Galileo Galilei­­­

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­Und zum Abschluss noch eine Geschichte: „­Die Kraft des Wortes“­

Eine Geschichte erzählt von einem Sufi (islamischer Mystiker), der ein krankes Kind heilte. Er wiederholte einige Worte, dann gab er das Kind seinen Eltern und sagte: "Nun wird es gesund werden." Jemand, der dies nicht glauben wollte, warf ein: "Wie kann es möglich sein, dass irgendjemand durch ein paar wiederholte Worte geheilt werden kann?"

Von einem sanften Sufi erwartet niemand eine zornige Antwort, doch jetzt drehte er sich zu dem Mann um und entgegnete heftig: "Du verstehst nichts davon. Du bist ein Narr!"

Der Mann fühlte sich sehr beleidigt. Sein Gesicht rötete sich und er wurde sehr wütend. Der Sufi sagte nur ganz ruhig: "Wenn ein Wort die Kraft hat, dich wütend zu machen, warum sollte ein Wort nicht auch die Kraft haben, zu heilen?"

Hazrat Inayat Khan